• Robin Renz

Einen Wimpernschlag am Podium vorbei

Aktualisiert: Okt 19


Stuttgart-Degerloch, 29.09.2021 – Die Pfister-Racing Tourenwagen-Challenge (PRTC) gastierte am vergangenen Wochenende mit den Wertungsläufen 7 und 8 am Lausitzring. Erneut zählte Robin Renz zu den Favoriten auf den Rennsieg. Der Degerlocher fand sich auf dem für ihn neuen Kurs gewohnt schnell zurecht und qualifizierte sich auf einem starken zweiten Platz für Lauf 1 am Samstag. Beim rollenden Indianapolis-Start erwischte der Schwabe das beste Momentum und übernahm in Kurve 1 die Führung. Zusammen mit den beiden Tabellenführern setzte sich Renz vom Feld ab. Es entbrannte ein rundenlanger, enger Dreikampf um die Spitze. Dann schlug jedoch das Technik-Pech zu und der Degerlocher musste seinen Boliden zur Rennmitte mit Defekt abstellen.

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Start Rennen 2: Von Platz 13 auf Rang 5 in etwas mehr als einer Runde


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„Ende der langen Gegengerade erwischte ich im Zweikampf mit meinem Kontrahenten eine Vertiefung an der Außenseite des Schikanen-Kerbs. Das Auto setzte hart auf, wodurch sich die Wegfahrsperre einschaltete. Ich konnte nur noch ausrollen. Das war eigenverschuldetes Pech“, so Renz selbstkritisch.


Der Defekt kostete den Schwaben nicht nur ein sicheres Podium, der Ausfall war auch gleichbedeutend mit dem letzten Startplatz für Rennen 2 am Sonntag, da in der PRTC das Rennergebnis aus Lauf 1 die Startaufstellung von Lauf 2 bestimmt. In diesem zeigte der Mann aus dem Süden Stuttgarts dann aber, aus welchem Rennfahrer-Holz er geschnitzt ist. Bereits in Runde 1 machte Renz sieben Positionen gut und verpasste nach einer sehenswerten Aufholjagd Rang 3 am Ende mit 0,054s Abstand nur um einen Wimpernschlag.


„Das war eine Fahrt für die PRTC-Geschichtsbücher. An einen knapperen Zieleinlauf kann ich mich nicht erinnern. Und von Platz 13 auf 5 in etwas mehr als einer Runde – das muss man bei identisch motorisierten Fahrzeugen auch erst einmal schaffen. An diesem Wochenende sollte es nicht sein, aber bei Robins Pace mache ich mir keine Sorgen, dass er es schon bald wieder aufs Treppchen schaffen wird“, so Serienveranstalter Andreas Pfister.


„Eine solche Aufholjagd möchte man natürlich am liebsten mit einem Podestrang krönen. Ich kann heute aber auch ohne den Platz auf dem ‚Stockerl‘ stolz auf meine Leistung sein. Auch wenn unter dem Strich an diesem Wochenende zu wenig Punkte stehen, habe ich doch wieder gezeigt, dass ich zu den schnellsten Fahrern im Feld gehöre. Das gibt mir Selbstvertrauen für die noch ausstehenden Rennen“, kommentiert Renz.